Aktuelles - ueberweisungspraxis-bremen.lws-mk.de

zurück zum Seitenanfang

Neue Entwurmungsempfehlung

Mehr als zweimal jährlich entwurmen !

 

Echinococcus multilocularis ( der Fuchsbandwurm ) führt leider in Deutschland und anderen Ländern Mitteleuropas zunehmend zu Beschwerden bei sogenannten

„ Fehlwirten „ wie Mensch und Hund.

Selbst bei hochgradig befallenen Füchsen sind klinische Beschwerden nicht nachzuweisen.

Infektionen über die aus Bandwurmgliedern abgegebenen Eier ( mikroskopisch klein )

können bei Menschen und Hunden auch ohne direkten Kontakt zu Füchsen erfolgen. Die orale Aufnahme  dieser kleinen Eier durch Verzehr von ungewaschenen Waldbeeren oder aber die direkte Übertragung vom Fuchs auf den Hund ist möglich.

Zwischenwirte sind diverse Nager in deren Darm sich dann meist schon die fertige Hakenlarve bildet.

Diese Kleinnager werden dann als Beutetiere von Füchsen aufgenommen und so schließt sich normalerweise der Kreislauf.

Bei Hund und Mensch  kann eine sogenannte „ alveoläre Echinococcose „ mit bis zu handballgroßen Zysten in der Leber entstehen. Bei Diagnosestellung ist oft keine Behandlung mehr möglich.

Die ESCCAP ( European Scientific Counsel Companion  Animal Parasites   ) empfiehlt daher die ¼ järliche  prophylaktische Entwurmung von Stadthunden sowie die monatliche Entwurmung von prädisponierten Hunden, wie zum Beispiel Jagdhunden und anderen auf dem Lande lebenden Hunden , welche mit Füchsen in Kontakt kommen können.

Vergiftungsgefahr durch Schokolade

WARNUNG: Der Verzehr von Schokolade, vorallem von Backschokolade, kann für Hund und Katze tödlich sein. Schuld daran ist der in den Kakaokernen und -schalen enthaltene Wirkstoff Theobromin. Wie der Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) in seinem Newsletter Tiergesundheit mitteilt, sind in 100 Gramm Vollmilchschokolade zum Beispiel rund 212 mg Theobromin enthalten. Je höher der Kakaoanteil im Schokoladenartikel, desto höher sei auch der Theobromingehalt. Für reines Theobromin beträgt die tödliche Dosis laut bpt 100 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Theobromin wird vollständig aus dem Nahrungstrakt aufgenommen und nur langsam ausgeschieden. Es reichert sich im Organismus an. Vergiftungssymptome erscheinen mit Verzögerung und erst, wenn eine kritische Grenze erreicht wird. Unruhe, Muskelzittern, erhöhte Atem- und Herzfrequenz, gefolgt von Krämpfen und Kollaps, sind die Symptome einer akuten Theobrominvergiftung. Je früher eine Behandlung erfolgt, desto größer ist die Chance, dass das Tier überlebt.

(Quelle: bpt)

 

Ultraschalldiagnostik von Auge und Gelenken

Es steht uns ein hochauflösendes Ultraschallgerät für die Diagnostik von Augenerkrankungen/Sehnen-und Gelenkdiagnostik zur Verfügung.

Besonders retrobulbäre (hinter dem Auge gelegene Prozesse) sowie Netzhautablösungen lassen sich dadurch optimal erkennen. Sehnenveränderungen und Gelenkergüsse sind mit diesem Gerät ebenso zu diagnostizieren wie feine Knochenabsplitterungen und Knochenhautveränderungen.

Überweisungspraxis Bremen Tierarzt Dr. Carsten Rosenhagen

Überweisungspraxis Dr. Carsten Rosenhagen

Kreuzbandriss beim Hund

für die chirurgische Versorgung von Kreuzbandrissen beim Hund bieten wir Ihnen diverse Methoden zur Stabilisierung des Kniegelenkes an. Die Auswahl der geeigneten OP-Methode ist abhängig von Rasse, Alter, Größe, Gewicht, körperlicher Konstitution, Bewegungsanspruch (besondere Sportarten wie Agility etc.)

und Arthrosegrad (Röntgendiagnostik).

Folgende OP-Methoden werden bei uns durchgeführt:

 

-Fasziendopplung mit oder ohne zusätzliche Stabilisierung mittels Knochenanker und Bandersatz

-Tightrope-Methode

-TTA (Tibial Tuberosity Advancement)

-MMP (Modified Maquet Procedure)               -----------> mit unterschiedlichen Implantaten individuell auf jeden Patienten abgestimmt

-TPLO (Tibia Plateau Leveling Osteotomy)

 

Beispiele (Röntgenbilder) finden Sie auf dieser Internetseite Hier

Tückische Darmparasiten

Tipps der Bundestierärztekammer zur Giardien-Infektion bei Hund und Katze

Durchfall bei Hund und Katze kann viele Ursachen haben – eine häufige und besonders für Jungtiere tückische ist die Giardiose, der Befall mit Giardien. Hervorgerufen wird diese Durchfallerkrankung durch den Einzeller Giardia intestinalis, der bei vielen Wirbeltieren vorkommt. Die Fress- und Wachstumsstadien dieser Parasiten, sogenannte Trophozoiten, besiedeln den Dünndarm und vermehren sich dort durch Querteilung. Sie bilden Zysten, das sind widerstandsfähige Dauerformen, die in großer Anzahl mit dem Kot ausgeschieden werden und sich erst im Darm wieder in die aktive Form des Parasiten umwandeln. In feuchter Umgebung und im Wasser bleiben diese Zysten mindestens drei Monate, im Kot rund eine Woche infektiös.

 

„Hund und Katze infizieren sich, wenn sie Zysten über kot-verunreinigtes Wasser oder Futter aufnehmen oder durch Schmierinfektion beim Kontakt mit einem anderen infizierten Tier. Wenige Zysten reichen dabei für eine Infektion aus. Eine Übertragung auf den Menschen ist sehr selten, aber möglich“, erklärt Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer.

 

Typische Symptome einer Giardiose sind chronischer oder immer wiederkehrender dünnbreiiger bis wässriger Durchfall, häufig mit abgeschiedener Darmschleimhaut durchsetzt. Das Tier ist darüber hinaus oft apathisch und appetitlos, erbricht und verliert an Gewicht. Um Hund oder Katze gezielt behandeln zu können, ist es wichtig, eine Giardiose eindeutig zu diagnostizieren. Zysten des Parasiten lassen sich mikroskopisch im Kot nachweisen. Da sie aber nicht täglich ausgeschieden werden, sollten auf jeden Fall drei Kotproben innerhalb von drei bis fünf Tagen untersucht werden. Eine genauere Diagnose ist durch einen Nachweis erregerspezifischer Antigene aus dem Kot möglich – das ist in jedem Fall empfehlenswert.

Konnte der Tierarzt Giardien nachweisen, muss das Tier mit einem entsprechenden Präparat behandelt werden. Mantel: „Wichtig ist es dabei, nach Abklingen der Symptome den Erfolg der Therapie durch Kotuntersuchungen zu überprüfen. Scheidet das Tier weiterhin Zysten aus, muss die Behandlung fortgesetzt werden.“

 

 Was der Tierhalter tun kann:

 Hat der Tierarzt eine Infektion mit den einzelligen Parasiten nachgewiesen, müssen alle Tiere im Haushalt behandelt werden!

  • Den Kot aus der Katzentoilette – wenn möglich – sofort entfernen. Die Hinterlassenschaften des Hundes im Freien in einem geschlossen Beutel zu entsorgen, sollte sich von selbst verstehen.
  • Die Katzentoilette täglich mit kochendem Wasser säubern und gut abtrocknen!
  • Hunde und möglichst auch Katzen zu Beginn und Ende der Behandlung gründlich mit einem speziellen Shampoo (beim Tierarzt erfragen) baden, bei langhaarigen Hunden und Katzen empfiehlt es sich, den Analbereich kurz zu schneiden.
  • Futter- und Wassernäpfe täglich und Spielzeug zu Beginn der Behandlung mit kochendem Wasser oder in der Spülmaschine reinigen!
  • Decken und Kissen bei mindestens 65 Grad waschen, auch Katzenkratzbäume gründlich reinigen.